FERNWÄRME GRAZ LIEBENAU

Der Beginn der solaren Fernwärme in Mitteleuropa

Dank der starken Initiative von SOLID, dem nötigen Durchhaltevermögen und der Unterstützung von Bund, Land und den Verantwortlichen der Stadt Graz konnte dieses Pilotprojekt als erstes seiner Art in Mitteleuropa erfolgreich umgesetzt werden.

Auf dem Dach der Eislaufhalle des Stadions in Graz, Liebenau wurde eine solarthermische Anlage als ESCO Projekt errichtet. Diese Anlage speist die erzeugte Energie in das städtische Fernwärmenetz ein und versorgt so die an das Fernwärmenetz angeschlossenen Gebäude in der Umgebung mit Wärme für Raumheizung und Warmwasser. Mit dem nötigen Selbstbewusstsein und Vertrauen in solarthermische Technologie setzten SOLID und das Partnerunternehmen nahwaerme.at im Jahr 2002 mit dem Bau und Betrieb dieser damals in Mitteleuropa einzigartigen solaren Fernwärmeanlage neue Maßstäbe.

Dank der starken Initiative von SOLID, dem nötigen Durchhaltevermögen und der Unterstützung von Bund, Land und den Verantwortlichen der Stadt Graz konnte dieses Pilotprojekt als erstes seiner Art in Mitteleuropa erfolgreich umgesetzt werden.

Da die von der Solaranlage erzeugte Energie ständig vom Fernwärmenetz abgenommen wird, kann auf teure Pufferspeicher verzichtet werden. Die Gesamtkollektorfläche beträgt 1.407 m² – montiert auf dem Dach der Eislaufhalle des Stadions in Graz-Liebenau. Eine Übergabestation im Technikraum des Stadions regelt die Übergabe der Energie aus dem Solarkreis an das Fernwärmenetz.

Betrieben wird die Solaranlage in einem Energieservicemodell in Zusammenarbeit mit unserem Partner nahwaerme.at Energiecontracting GmbH, der für den ordnungsgemäßen Betrieb der Anlage verantwortlich war, während SOLID für die Konzeption, Planung und Errichtung zuständig war.

Die Reduktion des CO2 Ausstoßes von rund 250 Tonnen CO2 pro Jahr trägt zum einen wesentlich zur Erreichung der Klimaziele der Stadt Graz bei und hilft darüber hinaus die Feinstaubbelastung in der Stadt zu reduzieren.

Technische Spezifikationen

Inbetriebnahme
2002

CO2-Einsparungen
250 t/a

Kollektorfläche
1407 m²

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