S.O.L.I.D.'s erste Solaranlage in Slovenien Beginn der Einspeisung von Solarenergie in das Nahwärmenetz der Gemeinde Vransko

Vransko/Fa. S.O.L.I.D.Kollektorfläche:    842,3 m²
Speichervolumen: 93 m³
Inbetriebnahme:   2012

Nach längerer Planungs- und Umsetzungsphase konnte S.O.L.I.D. Ende März 2012 die erste Solaranlage im benachbarten Slowenien in Betrieb nehmen. Kollektoren mit einer Kollektorfläche von insgesamt 842,3 m² beladen einen Pufferspeicher mit 93 m³ Inhalt, dieser wiederum versorgt das Nahwärmenetz der Gemeinde Vransko (http://de.wikipedia.org/wiki/Vransko ) mit Energie.

 

Bislang erfolgte die Energieversorgung des Nahwärmenetzes mit insgesamt vier Kesseln (Biomasse/Öl). Im Zuge der Installation der Solaranlage wurde gleichzeitig ein Pufferspeicher mit einem Gesamtvolumen von rund 93 m³ integriert, in diesem wird die gesamte Solarenergie eingespeist. Der Pufferspeicher fungiert dabei als Lastausgleichsspeicher zur Verringerung von Spitzenlasten.

 

Die speziellen Hochtemperatur-Kollektoren wurden auf der Fertigungshalle des benachbarten Tank- und Behälterbauers KIV, welcher auch sämtliche Behälter für das Projekt gefertigt hat, montiert. Teils in erdverlegten Leitungen wird die gesamte solare Energie zur Technikzentrale, situiert im Heizwerk des Nahwärmenetzes (http://www.energetika-vransko.si), transportiert. In der Übergabestation erfolgt die Systemtrennung zwischen Solarkreislauf und Pufferladekreislauf. Die installierten Komponenten sind für einen möglichen Endausbau mit einer maximalen Kollektorfläche von zirka 1.500 m² dimensioniert. Neben der thermischen Solaranlage wird in Vransko auch eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung betrieben.

 

Gegenwärtig werden sämtliche Parameter der Solaranlage optimiert, insbesondere müssen die Laufzeiten der Biomassekessel in Kombination mit der Solaranlage im laufenden Betrieb beobachtet und justiert werden. Mit Hilfe unseres Fernüberwachungssystems erfolgt dies direkt in unserem Büro in Graz.

 

Des Weiteren ist der Anlagenbetreiber derzeit bestrebt, die momentan relativ hohen Netz-Rücklauftemperaturen zu senken. Dies wiederum würde einerseits der Effizienz der Solaranlage zu Gute kommen, andererseits könnte das gesamte System wirtschaftlicher und umweltschonender betrieben werden.

 

S.O.L.I.D. war im Projekt verantwortlich für

  • Planung,
  • Lieferung und Montage von Stahlbau und Hochtemperatur-Kollektoren,
  • Anbindung der Solarkollektoren,
  • Lieferung und Montage der Solar-Übergabestation,
  • Lieferung und Einbau der Messtechnik,
  • Lieferung und Inbetriebnahme der Regelungstechnik sowie
  • für die generelle Inbetriebnahme der Anlage.